Lebhafter Austausch in Taucha zum Thema Insektensterben. Nach einem einführenden Film erläuterten unser Landtagsabgeordneter Wolfram Günther (Sprecher für Umweltschutz), welche konkreten Maßnahmen wir GRÜNE auf politischem Weg initiieren und Naturschutzexperte Frank Meisel sprach darüber, was wir persönlich tun können. Vierzig Prozent der Insekten sind weltweit vomAussterben bedroht. Insekten sind Nahrungsquelle für andere Tiere, sie vertilgen Aas, verbreiten Samen, lockern den Boden und sind für die Bestäubung von Blüten zuständig, und das nicht nur für Obst und Gemüse, sondern auch für z.B. Baumwolle. Zu den Ursachen des Insektensterbens gehören Maismonokulturen,
die für Bienen keine gute Nahrung darstellen und deren Immunsystem schwächen, außerdem fehlendes Nahrungsangebot in den Sommermonaten, aber besonders Pflanzenschutzmittel wie Neonicotinoide. Ein weiterer Grund liegt darin, dass Schutzgebiete zum Teil zu weit auseinander liegen. Wir GRÜNE fordern, dass endlich die Pläne zur Vernetzung von Biotopen umgesetzt werden. Auf kommunaler
Ebene sollte es darum gehen, dass Eigentümer von Land und Wegen auf die
Errichtung von Blühstreifen achten und dass diese nicht etwa in voller Blüte gemäht werden. Auch private Gartenbesitzer*innen können zum Erhalt von Wildbienen und Schmetterlingen beitragen, z.B. durch Anlegen einer Wildblumenwiese, wobei auf eine regionale Samenmischung geachtet werden sollte, denn nur diese enthält das optimale Nahrungsangebot für regionale Insekten.

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